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Prokrastination stoppen

Morgen ist auch noch ein Tag! Manchmal ist dieses Mindset sinnvoll. Zu oft auf morgen verschobene Tätigkeiten rücken allerdings bedrohlich nah an die Deadline. Wenn Du Dir öfter denkst, dass es jetzt aber knapp werde, haben wir Tipps für Dich.


Prokrastination: Was ist das?

Prokrastination ist in der Umgangssprache das Aufschieben von Aufgaben – auch Aufschieberitis genannt. Hin und Wieder kommt das bei fast allen vor. Wahrscheinlich auch bei Dir. Die Aufgabe ist eintönig oder unangenehm, deswegen wird sie nicht angegangen und bleibt liegen, bis sie gemacht werden muss. Unter Zeitdruck bastelst Du dann mehr etwas zusammen, als dass Du Deine Aufgabe gewissenhaft erledigst.

Dabei ist Prokrastination auch ein psychisches Störungsbild. „Pathologisches Aufschiebeverhalten“ wird sie als Störung auch genannt. Laut einer Untersuchung der Universität Münster leiden 7 Prozent der Studierenden an diesem Störungsbild. Wenn Du den Verdacht hast, dass dieses Verhalten bei Dir pathologisch ist, es Dein Leben und Selbstwertgefühl negativ beeinflusst, solltest Du Dir professionelle Hilfe suchen.


3 Tipps gegen Prokrastination


1. Sofort anfangen

Am besten: Jetzt! Du kannst beispielsweise die 72-Stunden-Regel anwenden. Die besagt, dass Du innerhalb von drei Tagen den ersten Schritt zu einem Vorhaben unternehmen musst, weil sonst die Chance, dass Du das Projekt beginnst, rapide sinkt!


2. Mach Dir weniger Druck

Oft ist der erste Schritt zum Aufschieben von Aufgaben die eigene Erwartungshaltung. Du musst etwas besonders gut erledigen. Wenn nicht, zweifelst Du an Dir. Dadurch lädst Du die Aufgabe emotional auf und paralysierst Dich regelrecht. Weniger Druck ist hier hilfreich. Nimm Abstand, trink einen Tee und mach einen Spaziergang. Und dann: Nichts wie ran an die Aufgabe.


3. Große Aufgaben in kleine zerlegen

Ein altes chinesisches Sprichwort besagt: Auch die längste Reise beginnt mit einem einzelnen Schritt. Und so ist es auch mit den Aufgaben, die wir vor uns herschieben. Wenn Du das Projekt nicht in seiner Gesamtheit, sondern in Teilziele betrachtest, fällt es Dir leichter loszulegen.

Nun kannst Du Dir unsere Tipps zu Herzen nehmen und bei einer Tasse Tee mit der Planung Deiner Aufgaben beginnen!

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