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Perfektionismus begegnen

Viele Menschen sind ihr eigener größter Kritiker. Das kann uns antreiben, aber auch ausbrennen und demotivieren. Ein angebrachter, gesunder Umgang mit den Ansprüchen an sich selbst, hilft dabei leistungsfähig zu bleiben. Im folgenden haben wir vier ratsame Vorschläge für Dich ausgearbeitet, mit denen du den Ansprüchen an Dich selbst mildernd begegnen kannst.


Es gibt keine Perfektion!

Der perfekte Tag, das perfekte Projekt, der perfekte Job. All das existiert nur in Deinem Kopf. Etwas gut machen zu wollen, das Bestmögliche rausholen zu wollen, sind gute Ansätze, um eine Aufgabe anzugehen. Dabei darf aber eine Einsicht nicht fehlen: Irgendwo ist Schluss. Perfekt wird und muss es nicht sein. Es reicht vollkommen, wenn es gut ist.


Glaubenssätze erkennen

Der innere Zwang, der Dich antreibt etwas perfekt machen zu wollen, stresst und lässt Dich unruhig werden. Dem solltest Du mit möglichst mit Ruhe und Gelassenheit begegnen. Lächle Dir selbst zu und führe Dir deutlich vor Augen, was Du gerade wieder von Dir verlangst. Solltest du dich wieder einmal dabei ertappen, zu viel von Dir selbst zu verlangen, lehne dich zurück, atme tief durch und gönne dir eine kurze Pause. Um während dieser Pause genug Energie für alles folgende zu sammeln, ist Morgenenergie das perfekte Pausen-Getränk. Außerdem kannst Du Dich darauf konzentrieren, was du bisher schon erreichen konntest.


Erfolge schätzen lernen

Viele kennen es: Gerade ist etwas erledigt, ein wichtiges Projekt abgeschlossen, ein Etappenziel erreicht, schon wird das nächste Ziel definiert und verfolgt. Kein Moment der Ruhe, in dem Du Dich auf Deinen Erfolg besinnst und ihn genießt. Angetrieben von der Idee, genau so weiterzumachen, wie es gerade lief, verzettelst Du Dich und bist niedergeschlagen, wenn es nicht sofort so weiterläuft. Jage nicht weiter der Perfektion nach, sondern schätze was Du erreicht hast, auch wenn es nicht perfekt, sondern „nur“ gut war.


Achtsamkeit erlernen

Wer achtsam ist, beeinflusst das Bewusstsein. Die Welt entschleunigt sich, Bewertungen verschwinden. Yoga, Mediation oder Atemübungen helfen dabei das große Ganze im Blick zu behalten. Dadurch kannst Du kleine Fehler entspannter betrachten und machst Dich wegen ihnen nicht mehr so verrückt. Durch Achtsamkeit fühlst Du Dich glücklicher und zufriedener. Forschern ist es unlängst gelungen die positive Wirkung von Achtsamkeit auch bei der Behandlung und Prävention von Angststörungen und Depressionen nachzuweisen.

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