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Meditation für zu Hause

Dalai Lama. Welche Assoziationen ruft der Titel bei Dir hervor? Ein Mann in rot-gelbem Gewandt, der immer höflich und entspannt wirkt? Den scheinbar nichts und niemand aus der Ruhe bringen kann? Dieser Mann ist sowas wie der Papst des Buddhismus. Sein Geheimnis? Er meditiert.


Was bringt Meditation?

Nicht erst seit einer Studie der Harvard University weiß die Menschheit, dass Meditation wohltuend ist. Die Forschenden fanden jedoch durch Tests mit MRT heraus, dass Meditation nicht nur das Gehirn, sondern den gesamten Körper positiv stimuliert. Die Tests zeigten außerdem, dass besonders stressbelastete Menschen durch Meditation ihr Stresslevel erheblich senken konnten.

Dabei scheint völlig egal, welcher Art von Meditation nachgegangen wird. Wichtig ist, dass regelmäßig meditiert wird. Dann gibt es langfristig auch positive Effekte, wie die bessere Isolierung der Nervenzellfortsätze, wodurch eine schnellere Durchleitung von Signalen ermöglicht und letztlich eine bessere Selbst- und Emotionskontrolle erreicht wird – wie eine Studie der Texas Tech University zeigt.


Zuhause meditieren: Wie anfangen?

Wenn Du nicht direkt den Weg in eine buddhistische Meditationsgemeinschaft in Deiner Nähe antreten willst oder gar keine in der Nähe ist, wirst Du zunächst für Dich selbst anfangen müssen. Meditation heißt dabei nicht zwingend, dass Du still dasitzen sollst. Es gibt verschiedene Formen. Gemein ist ihnen, dass es darum geht das Innere und/oder den Körper zu beobachten. Zunächst ist es wichtig zu entspannen, bevor Du meditierst. Mach einen kleinen Spaziergang, hör beruhigende Musik. Angespannt meditieren ist keine Übung für den Anfang.

Es gibt drei recht einfache Methoden mit dem Meditieren zu beginnen. Zunächst gibt es auf YouTube einige geführte Meditationen. Dabei solltest Du darauf achten, dass Dir das Thema der Meditation zusagt und Du die Stimme des Sprechers/der Sprecherin als angenehm empfindest. Zuvor bietet es sich allerdings an atmen zu lernen. Ja, atmen zu lernen. Du atmest zwar schon, aber oft flach, schnell und unbewusst. Wenn Du aber bewusst, tief und langsam atmest, stimulierst Du Deine Organe, verbesserst Deine Durchblutung und wirst gelassener. Dafür eignet sich beispielsweise die 4-7-8-Atemtechnik. 4 Sekunden durch die Nase einatmen, 7 Sekunden Luft anhalten und 8 Sekunden durch den Mund ausatmen. Außerdem kannst Du Dich in der Gehmeditation üben. Dabei setzt Du bewusst einen Fuß vor den anderen, trittst achtsam mit dem Fußballen auf und lässt den Fuß abrollen, achtest auf Deinen Atem und bist ganz bei Dir selbst, statt bei Deiner Umgebung.


Zusätzlich zu der Meditation, kann Dir auch eine Tasse unsere Teemischung Einschlafrituale helfen, Dich ausgiebig zu entspannen.

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