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Digital Detox

Das Smartphone gleicht manchmal der Dauerbeschallung eines Festivals. Dazu sitzen viele von uns während ihrer Arbeitszeit 8 Stunden vor einem flimmernden Bildschirm und verbringen auch noch einige Stunden ihrer Freizeit vor dem PC oder Fernseher.

Ist das digitale Leben schädlich?

Aktuelle Untersuchungen zeigen auf, dass speziell Jugendliche durch stärkere Smartphone-Nutzung soziale und kognitive Probleme wie Depressionen, geringere Selbstkontrolle oder Aufmerksamkeitsprobleme erleiden können. Das Internet und besonders Social Media können sogar süchtig machen.

Laut Untersuchungen entsperren wir unsere Smartphones rund 80 Mal am Tag. Also bei 8 Stunden Schlaf zirka alle 12 Minuten. Über 2.600 Tätigkeiten führen wir dabei auf den kleinen Taschenmonstern durch. Was wir in der Zeit Produktives und Schönes erledigen könnten? Einen Spaziergang, meditieren, die mit nach Hause genommene Arbeit. Und stattdessen starren wir auf das kleine Display. Es wird also Zeit, dass wir uns unsere wertvolle Zeit zurückholen.


Digital Detox: Wie?

Das Smartphone seltener anzufassen scheint zunächst banal. Doch gerade wird mir bewusst, dass ich während des Tippens nicht nur einmal darauf blickte, weil es aufleuchtete. Wie können wir – Du und ich – das also angehen? Vielleicht helfen uns die folgenden Tipps.

Zunächst können wir Smartphone-freie Zeiten einrichten. Beispielsweise vor dem Schlafengehen. Zwei Stunden vor dem Zubettgehen wird es zum Aufladen weit weg vom Bett positioniert. Das hilft auch unserem Schlaf. Schließlich hindert uns das blaue Licht von Bildschirmen an der Produktion von Melatonin.


Apropos Bett: Das Bett wird ab sofort zur Digital Detox-Oase ernannt. Und nicht nur das: Wir sollten auch aufhören immer direkt auf Nachrichten antworten zu müssen. Zugegeben: Mir fällt das leicht, bei mir wundert sich schon niemand mehr, wenn die Antwort einen Tag dauert. Blaue Häkchen und zuletzt Online bei WhatsApp? Fehlanzeige! Das Abschalten von Pushnachrichten (wenn auch zeitlich begrenzt) kann bei diesen Vorhaben helfen.

Gleichzeitig ist es sinnvoll, Dir bewusst vor Augen zu führen, wie viel Zeit Du mit Deinem Smartphone verbringst. Hierzu kannst Du alle Informationen in der Analyse Deiner Bildschirmzeit finden. Außerdem bieten die meisten Betriebssysteme die Möglichkeit, Begrenzungen für einzelne Apps pro Tag einzustellen. Beispielsweise kannst Du die Zeit, die Du täglich mit Instagram verbringen willst, auf beispielsweise 15 Minuten pro Tag begrenzen.

Zusammengefasst bietet das Smartphone viele Einstellungsmöglichkeiten, um die Nutzung dessen zu regulieren und zu kontrollieren.

Lass‘ uns gemeinsam unseren Konsum herunterfahren und wieder vermehrt im realen Leben stattfinden.

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