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Anerkennung im Job: Ein heikles Thema

Aktualisiert: Juni 4

Anerkennung ist eine wichtige Triebfeder. Bleibt sie aus, hemmt das die Motivation. In manchem Arbeitsklima ist sie gar ein so seltenes Gut, dass ihre Abwesenheit krank machen kann. Dennoch kann auch Anerkennung zu angespannten Verhältnissen führen. Wir wollen Dir drei nützliche Hinweise geben, wie Du im Freundeskreis und natürlich auch auf der Arbeit für mehr Anerkennung sorgen kannst.





Was ist Anerkennung?

Die Anerkennung ist eines der wichtigsten psychologischen Grundbedürfnisse . Sie ist nicht nur wichtig, um ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln, sondern auch notwendig – und zwar für jede Art von Zusammenleben. Sowohl im privaten wie auch im beruflichen Bereich. Wenn ein Mitglied einer Gruppe wie zum Beispiel einer Familie oder im Freundeskreis nicht ausreichend Anerkennung erfährt, kann die Person das Selbstwertgefühl, die Leistungsbereitschaft oder gar die Loyalität verlieren.


Anerkennungsfaktor 1: Wir-Gefühl

Lob und besondere Anerkennung durch Vorgesetzte können zu Neid führen. Gerade wenn sich nicht alle Mitglieder des Teams gewürdigt fühlen. Die Gelobten merken oft selbst, dass das Team nicht einverstanden mit der Situation ist. Neid vergiftet die Atmosphäre schnell. Jedes Team-Mitglied kann selbst dafür sorgen, dass es erst gar nicht soweit kommt. Wer besonders hervorgehoben wird, kann die Gelegenheit dazu nutzen dem Team zu danken und zu versichern, dass dies ohne die anderen nicht möglich gewesen wäre. So wird das Wir-Gefühl gestärkt und Neid kommt erst gar nicht auf. Wichtig ist natürlich, dass es ernst gemeint ist – aber davon gehen wir ganz stark aus!


Anerkennungsfaktor 2: Selbstmarketing

Die eigenen Stärken zu kennen und Fähigkeiten mit Beispielen untermauern zu können sind wichtige Bausteine, um die eigenen Erfolge anderen bewusst zu machen. So klappt’s auch mit der Anerkennung im Job! Falsche Scheu ist dabei nicht angebracht. Wenn sich die Gelegenheit bietet für die Führungskräfte oder das Team in die Bresche zu springen und die Kohlen aus dem Feuer zu holen, sollte sie ergriffen werden. Danach wird allen viel bewusster sein, wie wichtig Du als Retterin oder Retter für alle bist. An Anerkennung führt so kaum ein Weg vorbei! Ganz wichtig: Es geht hierbei nicht um Arroganz oder ein Aufspielen. Es geht darum, dass Du Dir selbst bewusst bist, welchen Beitrag Du leistest und dies auch anderen bewusst aufzeigen kannst.


Anerkennungsfaktor 3: Flurfunk

Wer erfolgreich und aktiv netzwerkt, wird öfter positiv erwähnt! Die Kunst einen Kontakt zwischen zwei Menschen herzustellen, die beide davon profitieren können, hilft dabei, selbst neue Leute kennenzulernen. Dadurch wird man auch selbst positiv assoziiert, wenn die Kolleginnen und Kollegen miteinander Neuigkeiten austauschen. So erfährt auch bald die Führungsriege vom positiven Einfluss auf das Unternehmen.

 

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